Der Moment, in dem sich der Blick öffnet – warum Veränderung immer mit Wahrnehmung beginnt

Hast du schon einmal innegehalten und plötzlich festgestellt, dass es da draußen Dinge gibt, die du bisher übersehen hast?

Kein großes Ereignis. Kein laut angekündigter Umbruch. Sondern dieser eine, stille Moment, in dem sich der Blick weitet und etwas sichtbar wird, das vorher einfach nicht da zu sein schien.

Für mich ist genau das der erste Schritt von echtem Wandel.

Wahrnehmung ist keine Selbstverständlichkeit

Wir glauben gern, wir würden die Welt so sehen, „wie sie ist“. Aus systemtheoretischer Sicht ist das eine kühne Behauptung.

Denn was wir wahrnehmen, hängt immer davon ab,

  • welche Erfahrungen wir gemacht haben
  • welche Muster wir gelernt haben
  • welche Erwartungen wir mitbringen
  • und in welchen Kontexten wir uns bewegen

Wir sehen nicht die Realität. Wir sehen unsere Version davon.

Und genau deshalb beginnt Veränderung nicht mit Maßnahmen. Nicht mit neuen Prozessen. Nicht mit Workshops.

Sondern mit einem erweiterten Blick.

Über den Tellerrand schauen heißt: alte Sicherheiten loslassen

Für mich bedeutet ENT-wicklung: Den Mut zu haben, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Und damit auch den Mut, alte Muster infrage zu stellenund  sich von alten VER-wicklungen zu lösen.

Das ist unbequem. Denn diese Muster geben Sicherheit. Sie machen Verhalten vorhersehbar. Sie reduzieren Komplexität.

Aber genau darin liegt auch die Begrenzung: Was uns gestern noch geschützt hat, kann heute schon verhindern, dass wir uns weiterentwickeln.

Veränderung beginnt im Denken und wirkt im Miteinander

Wenn sich der Blick verändert, verändert sich auch:

  • wie wir führen
  • wie wir zusammenarbeiten
  • wie wir Organisation gestalten
  • wie wir Verantwortung verstehen
  • wie wir WERTschöpfung möglich machen

Veränderung ist kein punktuelles Ereignis. Sie ist ein kontinuierlicher Wahrnehmungsprozess.

Oder anders gesagt: Wir transformieren nicht nur Strukturen. Wir transformieren zuerst unser Denken und damit unsere Art, im System zu handeln.

Das Unsichtbare sehen und Neues wagen

Veränderung entsteht dort, wo wir bereit sind,

  • das Unsichtbare ernst zu nehmen
  • Zwischentöne wahrzunehmen
  • Spannungen nicht sofort aufzulösen
  • Fragen zuzulassen, statt vorschnelle Antworten zu liefern

Innovation ist kein Geistesblitz. Sie ist die Folge eines offenen Blicks.

Und nachhaltige WERTschöpfung entsteht genau dort, wo dieser offene Blick nicht nur erlaubt, sondern kultiviert wird.

Eine Einladung an dich

Ich lade dich ein: Erinnere dich an einen Moment, in dem sich dein Blick verändert hat.

Einen Augenblick, in dem du etwas zum ersten Mal wirklich gesehen hast und danach nicht mehr so denken konntest wie zuvor.

Genau dort beginnt Entwicklung.

Manchmal reicht ein Gespräch, um
Führungskräfteentwicklung in Bewegung zu bringen.

Wenn Du Klarheit im Führungsverhalten willst,
Führung wieder WIRken soll
Und ZusammenARBEIT zu mehr Performance führen soll. 

Dann sollten wir reden.